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MBL Board > Film-Kritiken - Ausführlich (Kino, DVD, TV) > Walled In


Geschrieben von: GreatWhite am Tue, 03 March 2009, 07:53
http://www.mblnews.de/movie/greaty2/WalledinDVD.jpgWalled In
(Walled In)


Kinobesucher in Deutschland : DVD Premiere

US Box Office : Entfällt

Die DVD bietet :

Hauptfilm : Walled In

USA/F/Kanada 2008
Laufzeit : 88 Minuten
FSK : 16

Bild : 1:1,85 (16:9)
Ton : D/E - D.D 5.1 - DTS
Anbieter : Sunfilm

Regie : Gilles Paquet-Brenner

Extras : Making of... / Trailer

Verkaufspreis ab 8. Mai - ca. 15 Euro
BluRay ca. 25 Euro
Im Verleih ab 3. April erhältlich

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Ein Geisterhaus ...aber keines in herkömmlichem Sinne. Nein - in "Walled In" ist es ein achtstöckiger Betonklotz, der mit seiner charismatischen Bauweise wie aus einem Alptraum entsprungen scheint

Dorthin verschlägt es die junge Samantha (Mischa Barton), die gerade erfolgreich ihr Ingenieurs-Examen abgeschlossen hat und nun von Daddy zur "Feier des Tages" als Geschäftspartnerin eingesetzt wird.

Aber erst einmal blenden wir 20 Jahre zurück : Ein kleines Mädchen sitzt in einer kleinen fensterlosen Betongrube. Verzweifelt ruft es nach seinem Vater, als sich aus den Ritzen der Wände flüssiger Beton in das Gefängnis ergießt....

Schnitt - Wir erfahren, dass ein Serienkiller gesucht wird, der in den letzten Monaten 16 Menschen bei lebendigem Leib einbetoniert hat. Gefunden wurde er allerdings nie und so blenden wir wieder zurück ins Jahr 2008 und wenden uns wieder Samantha zu, die den Auftrag erhält ein extravagantes Wohngebäude, welches irgendwo in der Pampas steht, zu studieren und Pläne zur Sprengung zu erstellen. Ein Architekt und Schriftsteller namens Malestrazza hat dieses Wohngebäude entworfen und es als Mietwohnungen genutzt. Er selbst ist irgendwann spurlos verschwunden und so leben nur noch 4 Menschen in dem riesigen Gebäude. Die Haushälterin mit ihrem pubertären Sohn Jimmy, eine ältere, etwas "versponnene" Dame, sowie ein Farbiger, der gesundheitlich mehr als "angeschlagen" ist.

Schon zu Anfang bemerkt Samatha, dass ihr die Menschen im Haus "etwas" seltsam vorkommen und nur zum Sohn der Haushälterin pflegt sie einen engeren Kontakt. Die achte Etage zu besuchen, wird ihr strikt untersagt, was "Sam" natürlich noch stutziger macht. Schon in den ersten Tagen bemerkt sie, dass die Baupläne mit der tatsächlichen Lage der Etagen nicht übereinstimmen, aber noch fehlen ihr die Beweise....

Einige Tage später kommt Sam's Freund Peter (ebenfalls Architekt) nach, um seiner Freundin bei der Arbeit zu helfen. Durch ein altes Tagebuch, welches Sam von Jimmy erhält kommen die beiden einem scheinbar "düsteren" Geheimnis auf die Spur. Malestrazza hat das Haus in der Art alter Pyramiden gebaut, um sich selbst ein "Denkmal" zu setzen. Beim "Abstieg" in die Katakomben des Hauses kommt es zu einem tödlichen "Unfall", bei der Sam's Freund getötet wird. Sie selbst stürzt einige Meter tief ab und erkennt, wer tatsächlich hinter dem unheimlichen und tödlichen Geschehen steckt. **


Überraschende Wendungen kann "Walled In" allemal aufweisen und man erkennt tatsächlich die "französische" Handschrift, die das "Flair" des Films ausmacht. Düster, schmutzig, mysteriös - das sind nur einige Komponenten, die diesen kleinen aber feinen Film ausmachen. Solche Filme erwartet man meist von spanischen oder französischen Regisseuren und daher überrascht es, wenn man Anfangs die USA/Kanada als "Ursprungsland" liest. Bei Weitem nicht in die "Frontier(s)" Ecke zu drängen, aber "Parallelen" (in der Machart) zu dieser Art Film sind wohl zu erkennen...

** das ist die "Inhaltsangabe" der ersten 45 Minuten - und ich kann versprechen - es tut sich noch Einiges.... naughty.gif

Der einzige Minuspunkt ist das Ende des Films - das hätte ich mir nach den vorangegangenen Geschehnissen etwas "spektakulärer" vorgestellt. Dennoch "gute" 7 von 10 Punkten !


Kritik der VideoWoche :
Zitat (Doppelklick zum übernehmen)
Kritik
Das Geisterhaus des neuen Jahrtausends ist keine knarzende Bretterbude, sondern ein eiskalter Betonblock, und dieser atmosphärisch zementdichte Horrorthriller mit thematischen Anleihen bei "Psycho" fügt seinen kraftvollen Bildern noch eine adäquat intensive und in Maßen gar originelle Story bei. Starke Darsteller, wobei neben Teenie-Star Mischa Barton vor allem Deborah Kara Unger ("Crash") und Cameron Bright ("The Butterfly Effect") als gespenstisches Mutter-Sohn-Team heraus ragen, tragen das ihre zum Gelingen bei. Qualitätstipp für Genrefreunde.

Quelle: VideoWoche


Greaty

Geschrieben von: Sidschei am Sat, 04 April 2009, 09:39
Ein (fast) verlassenes Haus. Ein durchgeknalltes Kind. Eine undurchsichtige wie raetselhafte Mutter. Seltsame, verbleibende Mitbewohner und eine voellig unschuldige wie unahnende Frau, die nur ihren Job machen will und dann seltsame Erlebnisse in dem Haus erfaehrt.

Wuerde das Haus in Maine stehen und waere es Winter, koennte man fast meinen, es handelt sich ein wenig um Shining. Wuerde das Haus nur in Maine stehen, koennte es trotzdem eine Stephen King Geschichte handeln.

Tut es aber nicht. Merkt man auch. King-Charaktere sind noch durchgeknallter und zumindest die Geschichten ausgereifter.

Dennoch habe ich den Worten von Greaty in diesem Fall und bei diesem Film absolut nichts mehr hinzuzufuegen. Er trifft die Sache auf den Punkt. Nur stoerte mich, neben dem Ende, noch ein weiterer Punkt etwas: Der Film war etwas zu lang und gegen Ende ging ihm dann doch deutlich die Luft aus, wurde etwas traeger. Gepaart mit dem ebenfalls recht unspektakulaer geratenen Ende leider etwas enttaeuschend.

Auch hier trifft in meinen Augen der Fall zu, dass der Stoff in einer 60 Minuten langen Episode bei "Masters of Horror" seine Kraefte haette wesentlich besser entfalten koennen. Aber ok, man kann damit Leben, der Film hat trotzdem seinen Reiz und ist auf seine Art und Weise sehenswert. Wenn ich meinen Augen auch definitiv nicht Horror-Thriller, wie auf dem Plakat suggeriert, sondern maximal Mystery-Thriller. Aber egal.

ein schoener, kleiner, unterhaltsamer Film! An sich passiert nicht viel, aber dennoch versteht er was von seiner Stimmung zu uebertragen. respect.gif - Von mir gibts gute 6/10 - mit Tendenz zur 7.

Geschrieben von: bit2bit am Wed, 14 October 2009, 13:00
Naja, was soll ich dazu viel sagen.

Ich habe immer auf das gewisse etwas gewartet. Doch das kam leider nicht. Auch das Ende war für mich zu gewöhlich (um nicht zu sagen fad). Die Stimmung war allerdings sehr düster und die Optik passte ebenfalls dazu. Von den Darstellern konnte mich eigentlich nur der Junge überzeugen, aber Mischa war auch nicht so schlecht. Und 10 Minuten weniger wären auch ganz gut gewesen. meinung.gif

Fazit: 5 von 10

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