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MBL Board > Filmkritiken - Shorties > The Windmill Massacre


Geschrieben von: Sidschei am Sat, 19 November 2016, 08:39
[Kritik][Filmdetails]
_Titel_
The Windmill Massacre
_OTitel_
The Windmill Massacre
_Regisseur_
Nick Jongerius
_Darsteller_
Noah Taylor, Charlotte Beaumont, Patrick Baladi, Ben Batt, Adam Thomas Wright, Fiona Hampton, Tanroh Ishida, Bart Klever, Mattijn Hartemink, Kenan Raven, Femke Lakerveld, Edo Brunner, Maxim De Villiers, Donnya Zidan, Stijn Westenend, Liz Vergeer, Derek Howard, Valentine Berning, Nick Vorsselman
_Genre_
Drama / Horror
_Land_
Netherlands
_Jahr_
2016
_Laenge_
85 min
_URLfilmstarts_
hxxp://www.filmstarts.de/kritiken/246822.html
_URLimdb2_
hxxp://www.imdb.com/title/tt2923088/
_GesehenAls_
Hollaendisch/Englische OV mit UT
[/Filmdetails]
Kein grandioser, aber immerhin etwas erfrischend anderer Wind der Genrefans hier aus Holland entgegen weht. Ein Gruppe von Leuten, alle nicht mit so ganz astreiner Vergangenheit ausgestattet, durchlebt auch hier das zehn kleine Negerlein Prinzip umgeben von Flachland und Windmuehlen. Erfreulich hierbei: Die Charaktere nerven nicht so dermassen wie in vielen USA Produktionen und geben sich mit ihren Problemchen doch recht normal. Sehr erfreulich smile.gif

Genre-Kenner kommen allerdings recht schnell hinter den Clou dieses Filmes, der dann - fuer mich ueberraschenderweise - auch gar keinen Hehl daraus macht und seine Intention recht schnell selbst aufloest, bevor er munter weiter splattert. Leider nimmt dem Film das ein klein wenig die Spannung und den Reiz, versteht er dann keine sonderlich grossen Ueberraschungen mehr zu bieten und verliert sich ein wenig in der Normalitaet eines Filmes, der eben einen verrueckten Moerder als Hauptfigur hat, der nach dem Leben seiner Opfer trachtet. Mit ein klein bisschen gekonnten Kniffen und einer rueckblendenden Erklaerung am Ende haette man hier wesentlich mehr Spannung und damit auch einen deutlich interessanteren Film abliefern koennen.

Aber dennoch kann man "The Windmill Massacre" noch einiges zu Gute halten: Der Hollaender gibt sich durchaus Muehe, keine 08/15-Story zu erzaehlen und hat seinen an sich vorhandenen 08/15-Ablauf dadurch ein wenig gewuerzt und garniert. Da macht, ebenso wie die Darsteller, dann durchaus noch im Rahmen seiner Moeglichkeiten Spaß. Optisch und splattertechnisch darf man bei solch einer Produktion sicherlich keine Wunder erwarten, doch auch hier kann sich "The Windmill Massacre" wenigstens von Billigstproduktionen deutlichst abheben und hat sich immerhin Muehe gegeben.

Fuer mich bleibt der kleine, fade Nachgeschmack, dass man deutlich haette Mehr rausholen koennen. Aber gut, nett unterhalten wurrde ich allemal smile.gif Und wir haben am Ende die Erkenntnis gesammelt: Fuer jeden kleinen Suender ist noch ein Plaetzchen frei und Holland kann eben doch der Vorhof zur Hoelle sein tongue.gif

6/10 Suenden

Zitat (Doppelklick zum übernehmen) (Inhalt)
Jennifer (Charlotte Beaumont) versucht ihre düstere Vergangenheit in Amsterdam hinter sich zu lassen. Um sich vor der Polizei zu verstecken, schließt sie sich einer Touristengruppe an. Die Tour will soll die schönsten Windmühlen der Niederlande abklappern. Als der Bus in der Pampa liegenbleibt, ist die Gruppe gezwungen in einer kleinen Hütte Zuflucht zu sehen, die genau neben einer besonders gruseligen Windmühle liegt. Der Legende nach, habe dort früher ein vom Teufel besessener Müller nicht etwa Korn gemahlen, sondern die Knochen der Dorfbewohner. Als nach und nach immer mehr aus der Gruppe verschwinden, entdeckt Jeniffer etwas, das alle Beteiligten verbindet - und sie möglicherweise alle in den Tod stürzen könnte.
Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/246822.html

[/Kritik]

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