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MBL Board > Filmkritiken - Shorties > Frankenstein Corpses / Exquisite Corpse [FFF2010]


Geschrieben von: Sidschei am Sat, 14 October 2017, 11:39
[Kritik][Filmdetails]
_Titel_
Frankenstein Corpses
_OTitel_
Exquisite Corpse
_Regisseur_
Scott David Russell
_Darsteller_
Steve Sandvoss, Nicole Vicius, Guillermo Díaz, Tessa Thompson, Larry Cedar, David H. Lawrence XVII, Kelly Frye, Suziey Block, Gabbriella Gillitlie, Shelby Bond, Dillen Slavin, Desiree Martinez, Celeste Marie Martinez, Jeremy Diller, Steven Gilkeson, Kelsey Johnson, James Martinez, Brett Mortenson, Leah Mortenson, Elizabeth Nicholson, Elizabeth Nihill
_Genre_
Horror / Romance / Thriller
_Land_
USA
_Jahr_
2010
_Laenge_
102 min
_URLfilmstarts_
hxxp://www.filmstarts.de/kritiken/183738.html
_URLimdb2_
hxxp://www.imdb.com/title/tt1319712/
_FSK_
16
_GesehenAls_
Englische OV
[/Filmdetails]
Der Vergleich mit Frankenstein liegt diesem im Original lautendem "Exquisite Corpse" nahe und wurde vom deutschen Verleih natuerlich prompt mit in den Titel gepresst. Was die Erwartungshaltung an den Film natuerlich deutlich steigert und die Enttaeuschung am Ende wohl noch groesser machen wird.

Doch leider wird auch dieser Film, aehnlich wie "Robot Overlords", seinen Anspruechen absollut nicht gerecht. Denn anstatt sich um das eigentliche Thema und dem roten Faden des Filmes zu kuemmern, verliert er sich komplett in Nebensaechlichkeiten, die das vorhandene Potiential mehr als nur vergeuden. Einen daemlichem Teenie-Jungend-Film erwarte ich jedenfalls definitiv nicht, wenn mir ein Film so ein Thema entgegen wirft. Und wenn ich dann die erste halbe Stunde mich mit den sexuellen Geluesten voellig unspektakulaerer Nebenfiguren (!!!) auf dem Bildschirm zufrieden geben muss, dann frage ich mich wirklich ernsthaft, warum sich der Film nicht mehr auf sein eigentliches Thema konzentriert und uns mit solchen Banalitaeten langweilt.

Die technische Umsetzung ist ok, mehr aber auch nicht. Die Stimme (im Original!) der weiblichen Hauptfigur allerdings der schlimmste Horror, den der Film bieten kann. Den Rest handelt der Film flach und Oberflaechig ab, so dass die am Ende an sich recht gelungene Aufloesung des Ganzen dann auch nichts mehr retten kann.

Das sind halt die Unterschiede der heutigen Filmwelt verglichen mit der Damaligen. "Frankenstein" schafft Spannung und kuemmert sich um seine Protagonisten des Filmes um mit ihnen den Zuschauer zu begeistern. "Frankenstein Corpses" findet es wichtiger, sich in Unwichtigkeiten seiner uninteressanten Nebenfiguren zu verlieren, was den Film als Totalausfall mit einer guten, aber nicht genutzten Grundidee verkommen laesst.

Sehr, sehr schade. Haette wirklich eine gute Abwandlung des Frankenstein-Themas in die heutige Zeit werden koennen. Ich wusste aber irgendwie im Unterbewustsein schoen, warum ich diesen Film aus dem FFF 2010 so lange vor mir hergeschoben habe zwinker.gif

3/10 Maeusen

Zitat (Doppelklick zum übernehmen) (Inhalt)


Der brillante Medizinstudent Nicholas (Steve Sandvoss) arbeitet an einem Forschungsprojekt und entdeckt einen Weg, kürzlich verstorbene Mäuse wieder zu reanimieren. Mit drei Freunden, darunter seine heimliche Geliebte Sophia (Nicole Vicius), begibt er sich auf einen Ausflug. Endlich gesteht er Sophia seine Liebe, doch kurz darauf kommt diese durch einen tragischen Unfall ums Leben. Sie stürzt in einen nahegelegenen See und ertrinkt. Mit dem neurologischen Wissen aus seinem Forschungsprojekt gelingt es Nicholas, sie ins Leben zurückzuholen, doch dazu benötigt er das Hormon Oxytocin, welches nur aus kürzlich verstorbenen Körpern entnommen werden kann. Der Student ermordet zwei Frauen und versucht es bei einer dritten, um Sophia am Leben erhalten zu können. Schon bald erwecken seine Taten die Aufmerksamkeit seiner Freunde und der Campus-Polizei…
Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/183738.html

[/Kritik]

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