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Silent Night, Horror Night 2, Stille Nacht - Horror Nacht 2
 
Silent Night, Horror Night 2
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Sidschei
Erstellt am Tue, 23 December 2014, 15:34


King of Bollywood alias MacGyver-Sid


Gruppe: Admin
Beiträge: 57770
Mitgliedsnummer.: 9
Mitglied seit: 27.04.2003



Stille nacht, Horror Nacht 2
(Silent Night, Deadly Night 2)
Land:USA 1987
Regie:Lee Harry
Darsteller:Eric Freeman (Ricky Caldwell), James Newman (Dr. Henry Bloom), Elizabeth Kaitan (Jennifer (as Elizabeth Cayton)), Jean Miller (Mother Superior), Darrel Guilbeau (Ricky at 15), Brian Michael Henley (Ricky at 10), Corrine Gelfan (Mrs. Rosenberg), Michael Combatti (Mr. Rosenberg), Ken Weichert (Chip (as Kenneth Brian James)), Ron Moriarty (Detective), Frank Novak (Loan Shark), Randall Boffman (Eddie (as Randy Baughman)), Joanne White (Paula), Lenny Rose (Loser), Nadya Wynd (Sister Mary), Kenneth McCabe (Rent-A-Cop), J. Aubrey Island (Orderly), Randy Post (Loudmouth in Theater), Kent Koppase (Cop #1), Michael Marloe (Cop #2), Larry Kelman (Cop #3 / Paramedic)
Laenge:88 min
Genre:Comedy / Horror
Weitere Infos auf:
Infos über diesen Film bei ImdB (USA)Infos über diesen Film bei Filmstarts.de

Freud und Leid liegen manchmal einfach so dicht beieinander. Gestern noch voellig hingerissen und positiv ueberrascht gewesen, dass mich der erste Teil einer kleinen, mir bis dato unbekannten, weihnachtlichen Horrorfilmserie so ueberzeugen konnte, stuertzte ich mich den folgenden Tag, ebenfalls ausgestattet mit einer gewissen Vorfreude und -erwartung, gleich auf die 3 Jahre spaeter erschienene Fortsetzung.

Natuerlich waren meine Erwartungen deutlich heruntergeschraubt... aber bei dem, was mich mit "Silent Night, Deadly Night 2" ueberrollt hat, habe ich nicht im geringsten gerechnet. Wer bisher also gedacht hat, dass Freddy 2 das Paradebeispiel einer schlechten Fortsetzung ist, der sollte sich unbedingt auch dieses Machwerk antun. Denn ich empfinde es wirklich als eine bodenlose Frechheit, was dem geneigten Zuseher - und Geldausgeber - hier praesentiert wurde. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich nach gefuehlten 100 Jahren des Dauerkonsums an Horrorfilmen immer noch dahingehend ueberrascht wurde nun sagen zu koennen: SO etwas, habe ich wirklich noch nie gesehen!

Ich kann meinem Entsetzen gar nicht den Ausdruck verleihen, den er beim Sehen des Werkes erzeugte. Dieser Netto nicht mal 80 Minuten lange Film ist doch tatsaechlich so dermassen unverschaehmt, nicht nur gefuehlte 30 Minuten, sondern in der Tat real gemessene 30+ Minuten seines Beginnes damit zu verbringen, den kompletten, ersten Teil nochmals zu rezitieren! Das ist wirklich so unfassbar (langweilig und emotionslos), dass ich irgendwann auf 4x FF umgeschalten habe. Es ist ja schon bezeichnend genug, dass selbst der Trailer mehr Inhalte aus Teil 1 zu zeigen versteht, als sich dem eigentlichen Film zu widmen.

Da erscheint es nur eine kleine Randnotiz zu sein, dass "Silent Night, Deadly Night 2" auch inhaltlich ein wahres Meiterwerk verbringt, wenn er uns weiss machen will, dass ein kleines Baby - der geneigte Seher ahnte es bereits am Ende des ersten Teiles, dass auch der Bruder des im ersten Teil verrueckt spielenden Weihnachtsmannes die Fortsetzung zieren wird - sich an die Geschichte von Anfang an en Detail erinnert und - Achtung: ebenfalls sehr innovativer Horrorfilm-Plot - in der psychiatrischen Anstalt verweilend seinem Doktor die Geschichte des ersten Teiles erzaehlt. Wir hatten nun ja schon wirklich so manch innovativen Plot, wenn es darum geht das unmenschliche eines bedrohlichen Serienkillers zu erklaeren. An sich stoere ich mich an den "Erinnerungen eines Babies" auch gar nicht so sehr... sondern eben viel mehr, wie dieses Element in den Film eingearbeitet wurde.

Und hier kommen wir nun zu dem Punkt, wo der Film 30 Minuten lang wirklich nur lieblos aneinandergereiht und nicht im Zeitraffer auf das wichtigstes konzentrierend einfach die Filmschnippsel aus Teil 1 zu praesentieren versteht. Man kennt das ja durchaus auch aus anderen Filmreihen... doch dort begnuegte man sich, einige Minuten herauszunehmen um die wichtigsten Schluesselszenen einfach nochmals zu zeigen. Das war "Silent Night, Deadly Night 2" aber offensichtlich nicht genug und man durfte eine Szene an die andere angereiht nochmals in voller Laenge "geniessen". Boar, war das aetzend. Vor allem dann, wenn es gerade mal 24 Stunden her ist, dass man das gesehen hat.

So startet der Film seinen eigentlichen Lauf erst nach ca. 45 Minuten. Denn einzelne Szenen der wirklich schlecht synchronisierten Gespraechsrunde ziehen diesen Part natuerlich noch weiter in die Laenge. In Wirklichkeit liegen nun also sensationelle 35 Minuten neuen Filmes vor uns, in denen recht unweihnachtlich und einfach der puren Fortsetzung willens mit den Worten unartig, böse und Strafe ein Psychopat durch die Strassen rennt und ohne echten Sinn und Verstand irgendwelche Leute abmurkst, bis der Film sich in seinem Showdown doch tatsaechlich einige Minuten lang seinem eigentlichem Thema zu widmen versteht. Sensationell!

Zugegebenermassen konnten einige der nun gezeigten Szenen durchaus meine Aufmerksamkeit erlangen. Doch die willen- und konsistenzlose Aneinanderreihung der Ereignisse machte unterm Strich betrachtet einfach keinen Spaß. Natuerlich kann man bei Horrorfilmen nun nicht immer den tiefen sinngehalt erwarten. Doch hier ist es einfach zu offensichtlich, dass keiner der Macher wirklich wusste, wie man den Streifen wohl fortsetzen sollte und einfach lustlos irgendeinen totalen Quark erzaehlten.

Dass dies auch anders geht, wusste Teil 1 ja zu beweisen, der sich wirklich sowohl mit der Background-Story Muehe gemacht hat als auch mit angenehm agierenden und durchaus ueberzeugenden Darstellen zu punkten verstand. Auch Letzteres sucht man hier vergebens und es ist ein Graus, wie sich der einst kleine Bruder (der mich optisch ein wenig an Jerry O'Connell (Sliders) erinnerte) voellig lustlos durch die Gegend splattert. Und obwohl ich hier einzelne, positive Aspekte durchaus erkennen konnte - sein Blick war manchmal echt genial und auch das wahnsinnige Lachen entwickelte sich immer mehr zu einer positiven Wirkung - bleibt unter Strich einfach nur eine sinnlose Scheisse als Filmwerk ueber, der nicht mal einen kleinen Prozentsatz der positiven Aspekte des ersten Teiles zu uebernehmen verstand.

Letzten Endes quaelte der Film den ehemals begeisterten Weihnachtshasser also knappe 70 Minuten lang, bis er sich wieder seinem eigentlichen Thema widmete, den Kreis zu Teli 1 zu schliessen verstand und sage und schreibe einen kleinen Akzent setzen konnte!
Spoiler:

Denn nun war natuerlich Mutter Oberin aus dem ersten Teil dran, die fuer all ihre Unartigkeit leiden musste und der weihnachtlich Axt ihr Leben opferte. Und nicht das war der positive erwaehnte Akzent, sondern einzig und allein die Tatsache, dass Mutter Oberin in einem Haus mit der Hausnummer "666" wohnt loli.gif Das steht der teuflischen Bestie wirklich gut *lol*

Die Szene mit dem Schirm gefiel mir im uebrigen am Besten *lol* Das hatte was: Schirm durch den Menschen durch und hinten klappt er auf ;o)
 



Tja. Und dann war er aus. Dann war der lieblos heruntergespulte Film in all seiner darstellerischen wie inhaltlichen Schlechtheit aus. Gott sei Dank! Doch der wahre Horror kam - wie gewohnt am Ende - wenn die Fortsetzung im Augenwinkel erneut angepeilt wurde, welches in mir nur eine einzige Frage ausloeste: WARUM hat man sich diesen Schritt nicht schon im ersten Teil ueberlegt und den genialen spielenden Robert Brian Wilson reanimert und im zweiten Teil eingesetzt?
Spoiler:

Aber nein: Dieser wurde leider erschossen und war wirklich tot, waehrend der neue und schlechte Bruder-Weihnachtskiller Eric Freeman nicht nur zahlreiche Schuesse und einen Fenstersturz ueberlebt und das Ende mit einem diabolischen Grinsen, ruecklings auf dem Boden liegend in Richtung Teil 3 dirigiert.

Was in Halloween mit spartanischer Schlichtheit fuer posisives Grauen sorgte, erschaudert hier eher das Gemuet des Zusehers in dieser durch und durch schlechten Kopie, der das Huldigen des "Originals" eigentlich komplettverboten gehoert haette!
 



Ein neuer, scheinbar nicht zu vernichten scheinender Massenmoerder ist also geboren, den nach diesem Teil eigentlich keiner mehr wirklich sehen moechte... sad.gif

Mehr als grauenhafte und unverschaehmte Fortsetzung, die einem nur eines zu Denken gibt: War Freddy 2 wirklich so schlecht? ;o)

2/10 blutige Weihnachtsmann-Äxte...

Meine Lust auf Teil 3 war jedenfalls erstmal verschwunden und ich widmete mich im Folgenden gegen Zombie kaempfenden Weihnachtsmaennern... biggrin.gif

Inhaltsangabe: (Achtung! Kann Spoiler enthalten)
Ricky, dessen älterer Bruder vor langer Zeit als Weihnachtsmann Amok lief, wird von der Vergangenheit eingeholt. Er wird in eine Anstalt gesteckt, wo er sich mit Dr. Henry Bloom über seine Vergangenheit unterhält. Ricky erzählt über den Mord an seinen Eltern, über die brutale Mordserie seines Bruders und wie auch er zu morden begann. Als er aus der Anstalt fliehen kann, wird erneut aus der "Heiligen Nacht" eine blutige "Horrornacht"!

Quelle: Wicked Vision



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