King of Bollywood alias MacGyver-Sid alias Bill Murray von MBL

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| | Afterburn (Afterburn) | | | Land: | USA 2025 | | | | Regie: | J.J. Perry | | Darsteller: | Samuel L. Jackson, Kristofer Hivju, Dave Bautista, Olga Kurylenko, Daniel Bernhardt, Kevin Eldon, Simon Merrells, Eden Epstein, Tamás Hagyó, George Somner, Phil Zimmerman, Tom Tidiman, Lukás Frlajs, Robert Holik, Gyula Tóth, Dénes Bálind, Sergio Freijo, Lùbomir Pavùk, Paula Argüelles, Teodor Pasternak | | | | FSK: | 16 | | Laenge: | 105 | | | Genre: | Action, Comedy, Sci-Fi | | | | Weitere Infos auf: | | | | | Gesehen als: | Englische OV |
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Ich mag Dave Baustista und seine Filme. Seine Filme sind nie Meisterwerke, aber dennoch bieten sie oftmals anspruchslose Unterhaltung. Und manchmal will man, respektive ich, ja genau das. Hier noch im Zusammenspiel mit Samuel L. Jackson, ja, eine gewisse Erwartunghaltung an den Film hatte ich wirklich.
"Afterburn" fing fuer meinen Geschmack gut und unterhaltsam an und machte mir in seiner Endzeitumgebung damit also gleich mal Spaß. So ein bisschen konnte man meinen, dass der Film einfach in vorhandenen Grundlage von "In the lost Lands" weiter gedreht wurde, auch wenn "Afterburn" nicht ganz so dunkel und duster daherzukommen verstand.
Doch trotz seinen erstaunlichen Budgets von 60 Millionen US-Dollar sollte man von "Afterburn" nun keine Hochglanzoptik in Perfektion erwarten, sondern muss hier schon auch Abstriche in Kauf nehmen, die mir aber den Sehspaß keinesfalls genommen haben. Das war alles stimmig und ok inszeniert und machte mir Spaß. Zumal der Gewaltgrad in der Optik dahinsterbender Menschen nicht von schlechten Eltern war Unterm Strich betrachtet und am Ende aber leider etwas spärlich vorhanden. Was ja nicht ein Todesurteil darstellen muss, wenn der Rest Spaß zu machen versteht.
Doch was gut und schwungvoll begann, konnte sein Niveau leider nicht einzuhalten verstehen. Trotz rudimentaer vorhandener Story und weiterhin bestehendem Sehspasses, verlor der Film immer mehr an Fahrt und der Mittelteil des Filmes mutierte immer mehr zu einer dahinsiechendem Fuellteil, um die Lauflaenge eines Kinofilmes zu erreichen. Optik und Schauspiel weiterhin durchaus ok, durchflutete aber inhaltliche Langeweile meine Sehnerven.
Und - leider - nicht nur das Auch die Story wurde wirklich immer daemlicher und fing dann fuer mich selbst fuer einen dumpfen Endzeit-Actionfilm immer mehr an zu schmerzen. Es duerfte zwischenzeitlich bekannt sein, dass ich keine Probleme mit 'keiner Story' habe, wenn der Rest Spaß macht. Aber es duerfte zwischenzeitlich genauso bekannt sein, dass ich enorma Probleme damit habe, wenn man eine Story versucht zu erzaehlen, die einfach nur daemlich dumm konstriert daherkommt.
Beispiel (Achtung, spoilert nun natuerlich leicht, der Absatz): Ich weiss, dass der Boese mich in einem Zug verfolgt (Hallo "In the Lost Lands wieder ) und an mein Endziel damit fahren wird. Rein zufaellig sind da naemlich Schienen Nun, Spaeher warnen mich vor, dass dies passieren wird. Soweit ja alles so gut. Nur Es scheint keinen zu interessieren. Denn ploetzlich, welch grosse Ueberraschung, erscheint der Zug und man ist sowas von dermassen ueberrascht darueber, dass man hinterruecks in den Hinterhalt geraet, der nach der Warnung eigentlich keiner mehr sein sollte und duerfte. Ganz vor allem auch dann, wenn der Zug ueber eine Bruecke fahren muss, die man einfach haette sprengen und das Thema damit haette erledigen koennen. Denn: Befindet der Zug sich auf dem Rueckweg, DA kommt man ploetzlich auf die Idee und weiss, dass da eine Bruecke kommt...
Einfach ohne weitere Worte. Das ist wieder genau der Drehbuchquark, den man halt schreibt, um eine Story zu erzielen. Das ist mir aber selbst fuer einen dumpfen Actionfilm dann alles nur noch zu doof 
Es ist schade, dass der Film gegen Ende in wirklich allen Belangen so abzuflachen versteht. Und DaveBautista muss langsam aufpassen, wenn er ueberhaupt noch in irgendwelchen Filmen (zumindest mit mehr Budet) mitspielen will. Denn nach dem wirklich recht schlechten und voellig gefloppten "In the Lost Lands" legt er hier den naechsten finanziellen Megaflopp hin, der nur 1,3 Millionen seines 60 Millionen-Budget an den Kinokassen wieder einspielen konnte.
"In the Lost Lands" bekam von mir 4 Punkte. Der optisch weniger opulente "Afterburn" vermag vor allem in Sachen Schauspiel und direkt verglichen auch der Story ein bisschen mehr zu ueberzeugen, aber dennoch kann ich ihm unterm Strich auch nicht mehr als:
4/10 Gemaelden
hier nur verleihen.
| Inhaltsangabe: (Achtung! Kann Spoiler enthalten) |
Eine verheerende Sonneneruption hat zur Verwüstung weiter Teile der Erde geführt – wertvolle Relikte aus der Vergangenheit blieben in Europa zurück. Inmitten dieser postapokalyptischen Landschaft durchstreift der schweigsame Ex-Soldat Jake (Dave Bautista) das zerstörte Terrain, um im Auftrag des einflussreichen King August (Samuel L. Jackson) Objekte von unschätzbarem Wert aufzuspüren. Für seine neueste Mission schließt er sich mit der entschlossenen Freiheitskämpferin Drea (Olga Kurylenko) zusammen. Ihr Ziel: ein sagenumwobenes Kunstwerk – die Mona Lisa. Der Verdacht, dass das Gemälde in einem geheimen Tresor irgendwo im kriegsgezeichneten Frankreich liegt, bringt sie auf die Spur eines gefährlichen Gegners. Das Gebiet wird von einem gnadenlosen Warlord (Kristofer Hivju) kontrolliert, der seine eigenen Pläne verfolgt. Doch nicht nur Jake und Drea haben es auf das berühmte Bild abgesehen...
Quelle: Filmstarts.de |
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